KONTAKT

Dr. Matthias Ludwig
01 79 / 7 86 82 60

mail@kirchenbauludwig.de

Diese Seite befindet sich im Aufbau
Relaunchtermin: 1.12.2020

Person

BERATER

  • Beratung von Kirchengemeinden und kirchenleitenden Gremien in Landeskirchen und Diözesen, Denkmalpflegenden sowie Kunst- und Architekturschaffenden in der Entwicklung neuer Nutzungs-, Erhaltungs- und Gestaltungskonzepte für Kirchen und kirchliche Gebäude – überkonfessionell, individuell, professionell.
  • Entwicklung und Durchführung von Beratungsprozessen, Workshops und Fachexkursionen zu kirchenbaulichen Themen, Herausforder- ungen und Fragestellungen, Moderatoren- und Anleitungstätigkeit
  • Begutachtung von Kirchengebäuden und weiteren kirchlichen Objekten – etwa für kirchliche Institutionen und Denkmalpflege
  • Freier Mitarbeiter beim Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps-Universität Marburg/Lahn

REFERENT

  • Vorträge im In- und Ausland zum Kirchenbau und zu religiösem Bauen allgemein– von historischen, grundlegenden Themen wie der Kirchbaugeschichte oder zu einzelnen Bauten bis hin zur aktuellen Nutzung, Erhaltung, Finanzierung und Gestaltung von Kirchen- gebäuden gehalten für
    • Kirchengemeinden und kirchliche Gremien
    • staatliche und kommunale Einrichtungen
    • Denkmalpflege
    • Akademien
    • Hochschulen
    • Kirchenpädagogik

AUTOR

  • Zahlreiche Veröffentlichungen zum Kirchenbau und religiösem Bauen allgemein (siehe Publikationen)
  • aktuell im Rahmen des Projektes „Straße der Moderne – Kirchen in Deutschland“ des Deutschen Liturgischen Instituts Trier,
    www.strasse-der-moderne.de
  • aktuell für die Ökumenische Zeitschrift „kunst und kirche“, www.kunstundkirche.com

STATIONEN

  • Freier Berater in der Nutzungsdefinition, Nutzungsprojektion von Kirchen und kirchlichen Gebäuden, deutschlandweit und darüber hinaus
  • 2001 – 2007 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, Marburg
  • 2006 Promotion – Dissertation zur künftigen Nutzung von Kirchen- gebäuden
  • 1999 – 2001 Projektbetreuer bei der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler in Deutschland („KiBa“), Hamburg/Hannover
  • 1991 – 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart an der Philipps-Universität, Marburg/Lahn –
    Studie „Kirchen in der Stadt“
  • Studium Bauingenieurwesen, Theologie und Kunstgeschichte in München und Marburg/Lahn | Abschluss: Dipl.-Theol.
  • geboren 1964 in Kassel

Angebot

AUFGABE

Sie stehen mit Ihrem Kirchengebäude vor einer großen Herausforderung? Es geht darum, wie und mit welchen Mitteln die Kirche erhalten werden kann? Sie möchten den Innenraum zeitgenössischen Gottesdienstformen anpassen oder neu ordnen? Eine Neugestaltung des Altarraums ist notwendig? Sie möchten in besonderem Maß Verantwortung übernehmen für ein qualifiziertes und in jeder Hinsicht sachgerechtes Bauen? Sie dürfen eine neue Kirche bauen? Sie müssen Ihre Kirche in der Nutzung verändern und entsprechend neu/weiter/alternativ entwickeln?

Bei jedem dieser Punkte kann Ihnen Matthias Ludwig als Berater und Moderator zur Seite stehen und unter intensiver Wahrnehmung des Gebäudes mit umfassender wissenschaftlicher Reflexion und fundiertem Fachwissen in den Bereichen Theologie, Soziologie, Kunst und Architektur Ihre Aufgabe gemeinsam befördern und ideenreich unterstützend zum Erfolg führen.

ARBEITSWEISE

Kirchenumbauten – erfolgreiche, gerne genutzte (Um)Bauten – entstehen immer in Zusammenarbeit und Kooperation. Niemand kann gute neu gestaltete Räume schaffen, ohne die Menschen im Blick zu haben, die etwa eine Kirche mit Leben füllen sollen. Grundlage muss daher ein auch theologisch fundiertes Konzept sein, zu dem Raum- und Bedarfsanalysen ebenso gehören wie die Entwicklung klarer Vorstellungen, wie ein Bau künftig genutzt werden kann und soll. Wesentlich ist, dass ein so angelegtes Grundkonzept partizipativ mit und in der Gemeinde wächst. Entsprechend grundsätzlich angelegt ist ein unmittelbares Arbeiten am Objekt mit Personen aus Gemeinde und Umfeld. In weiterer Konkretion erfolgt ein Zusammenwirken etwa mit kirchlichen Arbeits-/Entscheidungsebenen, Denkmalpflege, Architektur- und Kunstschaffenden.

KOSTEN

Basis für ein Angebot ist ein ausführliches Gespräch über die notwendige Beratungsleistung, am besten vor Ort, um gegenseitig Bau und Aufgabe, Personen und Umfeld, Rahmenbedingungen und Anforderungen kennenzulernen und zu erheben. Im weiteren Verlauf erhalten Sie ein detailliertes Angebot zu einem möglichen gemeinsamen Beratungsverfahren.

Projekte

Die Tätigkeiten und dazugehörenden Beispiele sind sehr vielfältig und umfangreich. Die angebotene pdf-Datei stellt im Download weitere Projekte vor.

BERATUNGSPROZESSE ZU NUTZUNG – ENTWICKLUNG — FINANZIERUNG/ERHALTUNG

Beispiel: Ev. Kirche Lauta-Stadt / EKBO
Überall dieselbe alte Leier. Das Layout ist fertig, der Text lässt auf sich warten. Damit das Layout nun nicht nackt im Raume steht und sich klein und leer vorkommt, springe ich ein: der Blindtext. Genau zu diesem Zwecke erschaffen, immer im Schatten meines großen Bruders »Lorem Ipsum«, freue ich mich jedes Mal, wenn Sie ein paar Zeilen lesen. Denn esse est percipi.


BERATUNGSPROZESSE ZU GESTALTUNG — NUTZUNG – ÖFFNUNG/ERSCHLIESSUNG — AUSSTATTUNG 

Beispiel: Evangelische Kirche Gummersbach – Derschlag

Beispiel: Matthäuskirche Hamburg-Winterhude
Weit hinten, hinter den Wortbergen, fern der Länder Vokalien und Konsonantien leben die Blindtexte. Abgeschieden wohnen sie in Buchstabhausen an der Küste des Semantik, eines großen Sprachozeans. Ein kleines Bächlein namens Duden fließt durch ihren Ort und versorgt sie mit den nötigen Regelialien. Es ist ein paradiesmatisches Land, in dem einem gebratene Satzteile in den Mund fliegen.


FACHEXKURSIONEN ZU AKTUELLEN KIRCHENUMBAUTEN / -NEUGESTALTUNGEN

Beispiel: Svenska kyrkan (Schwedische Kirche) / Zettervall-Institut / Universität Lund
Entwicklung, Organisation und Durchführung dreier mehrtägiger Fachexkursionen – „Reisende Konferenzen“ – nach Berlin/Brandenburg, Rhein-Ruhr, Rhein-Main-Neckar (mit Peter Bexell). Anlass sind auch in Schweden Rückgang von Kirchenmitgliedschaft und Finanzmitteln bei zugleich vielen großen, immer weniger ausgelasteten Kirchen auch auf dem Land. Entsprechend galten die Reisen nach Deutschland dem Einblick in hiesige Entwicklungen, Ansätze, Beispiele und Modelle. Begegnungen mit kirchbaulichen und denkmalpflegerischen Fachvertreter/-innen der drei Regionen dienten dem Austausch, von schwedischer Seite waren wesentlich Architekturschaffende, Denkmalpflegende und Theologen verschiedener schwedischer Bistümer angereist …


GUTACHTLICHE TÄTIGKEITEN – BEGUTACHTUNGEN, STUDIEN

Beispiel: Nordelbische Ev.-Luth. Kirche / Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein / Ev.-Luth. Kirchbauverein für Nordelbien:
Entwicklung/Erstellung gutachtliche Studie zum „Kapellenbauprogramm“, im Abschluss in eine umfassende Publikation mündend: Die Initiative zum Bau kleiner Filialkirchen in weitläufigen, kirchlich bis dahin unterversorgten Landgemeinden Schleswig Holsteins führte am Beginn der 1960er Jahre in ein landeskirchlich gefördertes „Bauprogramm“. Auf Basis zweier Architekturwettbewerbe entstanden nachfolgend nahezu 100 Kleinkirchen. Sie werden heute inhaltlich wie finanziell teils in Frage gestellt. Der von obigen Institutionen herausgegebene, wesentlich von Matthias Ludwig erarbeitete Band versucht, die Entwicklung und Umsetzung des Programms nachzuzeichnen, die aktuelle Problematik zu verdeutlichen und für eine Zukunft der Bauten zu werben. Dazu wurden u.a. Interviews mit einstigen Protagonisten geführt, umrahmt von Beiträgen weiterer Autoren, Einblicken in die einstigen Wettbewerbsverfahren und einem Katalog der Bauten.


WEITERE ARBEITEN: RECHERCHE, TEXTERSTELLUNG, BEGLEITUNG VON PUBLIKATIONEN

Beispiel: Deutsches Liturgisches Institut, Trier:
Erstellung von Texten zu bislang 20 Kirchenbauten des 20./ 21. Jahrhunderts für die „Straße der Moderne – Kirchen in Deutschland“ – ein Projekt, das versucht, einen repräsentativen Querschnitt durch die Kirchen-Architekturgeschichte der letzten 100 Jahre in Deutschland zu zeigen. Dabei finden sich alle stilistischen Ausprägungen moderner europäischer Architektur auch im Kirchenbau wieder. Jeder Bau bietet eine einzigartige Entstehungsgeschichte, die kirchengeschichtliche und liturgische Entwicklungen wie politische und gesellschaftliche Rahmenbedingungen oder städtebauliche Trends ihrer jeweiligen Zeit widerspiegelt. Vielfach waren Architekten und Künstler von internationalem Rang beteiligt. Die Texte ermöglichen jeweils Einblicke in Außenbau wie Innenräume, Anlage, Liturgie, Bau-Idee und -Geschichte, Verortung und Urheberschaft. [– Auf das Wort Texte bitte den LINK

Körner | Christus-Pavillon im Kloster Volkenroda
setzen !]


BETEILIGUNG / MITENTWICKLUNG AN TAGUNGS- UND AUSSTELLUNGSPROJEKTEN

Beispiel: Wissenschaftliche Begleitung/Koordination Wanderausstellung „Schätze! Kirchen des 20. Jahrhunderts“
DG Deutsche Gesellschaft für christliche Kunst, München / Institut für Kirchenbau und kirchliche Kunst der Gegenwart, Marburg / Deutsches Liturgisches Institut, Trier (mit Walter Zahner und Andreas Poschmann ) – samt folgenden, verschiedenartigen Begleitveranstaltungen wie Vorträgen, Exkursionen etc. je vor Ort:  www.liturgie.de

Publikationen